Gesundheitsförderung

Es bewegt sich was.

Sprachliche Schwierigkeiten und unterschiedliche, oft kulturell geprägte Zugänge zu den Themen Gesundheit, Prävention, Krankheit und Behandlung sind oft der Grund, warum sozial benachteiligte Menschen mit Migrationserfahrung in Gesundheits- und Krankheitspräventionsfragen „schwerer erreichbar“ sind. Auch systembedingte Zugangsbarrieren wie strukturelle Diskriminierung, Vorurteile oder mangelnde interkulturelle Kompetenz machen es diesen Menschen schwerer, bestehende Gesundheitsförderungsangebote in Anspruch zu nehmen. Diesen Herausforderungen begegnet IKEMBA mit innovativen, praxisorientierten und gesundheitsfördernden Projekten.

Ansprechpartner bei IKEMBA für Gesundheitsförderung:

Mag.ª Barbara Pawlata
Tel.: +43 (0)316/228113

Projekt „KOMM!unity.sportiv“

KOMM!unity.sportiv ist ein Projekt zur Förderung von Gesundheit und sozialer Integration von (älteren) Migrant_innen durch Outreach, Empowerment und Bewegung in Kooperation mit ATG Graz, ATUS Graz, DSG Graz, Senior_innenreferat Graz und Sportunion Steiermark.

Indem Migrant_innen mehr Bewegung im Alltag ausführen, sich sportlich betätigen, an bestehenden Angeboten in Sportvereinen teilnehmen oder in selbstorganisierten Bewegungsgruppen in deren direktem Lebensumfeld aktiv sind, wird Gesundheit gefördert und Krankheiten vorgebeugt. Durch Angebote wie Walken, Fußball, Wandern, Schwimmen, Gymnastik oder Radfahren sollen Migrant_innen bis ins hohe Alter ihre Selbstständigkeit bewahren und in sozialen Netzwerken integriert sein.

KOMM!unity.sportiv wurde 2016 vom Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) mit dem 1. Platz des Integrationspreises Sport ausgezeichnet.

Fördergeber:

Projekt „Health literacy for everyone“

Ziel des Projektes ist es, die Gesundheitskompetenz „schwer erreichbarer“ Menschen zu fördern, das Orientierungswissen im österreichischen Gesundheitssystem zu erhöhen und zur gelingenden interkulturellen Interaktion im Gesundheitswesen beizutragen.

Das Projekt wird gemeinsam mit Schlüsselpersonen aus den Communitys – wie Pastoren, Shopbesitzer_innen oder Frauengruppenleiterinnen – und in Kooperation mit unterschiedlichen Gesundheitseinrichtungen wie SMZ Liebenau Graz, Verein für Männer- und Geschlechterthemen Steiermark, VIVID, Rotes Kreuz, Frauengesundheitszentrum und Styria Vitalis konzipiert und durchgeführt.

Seit 2016 ist der Verein IKEMBA mit den Maßnahmen des Projektes Mitglied der österreichischen Plattform für Gesundheitskompetenz.

Evaluationsbericht Pilotphase 2013-2014

Fördergeber: