Förderung von Bildung, Kultur und Sprache

Mitreden. Mitgestalten.

Die Erfahrungen des Vereins IKEMBA haben gezeigt, dass Sprachbarrieren und Scham Hindernisse für Migrant_innen sind, wodurch sie von bildungs- oder gesundheitsfördernden Angeboten oft ausgeschlossen bleiben. Aus diesem Grund bietet der Verein IKEMBA zusätzlich zur Outreach-Arbeit spezielle Empowerment-Maßnahmen an, die diese Menschen unterstützen und befähigen sollen, in Zukunft eigenständig Sprach- und Bildungsangebote anzunehmen, um so am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können.

Ansprechpartner bei IKEMBA für die Förderung von Bildung, Kultur und Sprache:

Mag.ª Inga Pieber, MA
Tel.: +43 (0)316/228113

Irida Kulla
Tel.: +43 (0)650 / 54 266 53

Helena – Niederschwellige Deutschkurse für Frauen

Niederschwellige Deutschlerntreffs mit flexibler Kinderbetreuung & Exkursionen für lernungewohnte Frauen mit Migrationshintergrund, die aufgrund familiärer/sozialer Rahmenbedingungen bisher nur begrenzte Möglichkeiten hatten, einen Deutschkurs zu besuchen (z. B. Kinderbetreuungspflicht, Bildungsferne). Zielgruppe: Drittstaatsangehörige mit längerfristiger Aufenthaltsperspektive, Asylberechtigte und subsidiär Schutzberechtigte, EU-Bürgerinnen und Österreicherinnen mit Migrationshintergrund, die dauerhaft in Österreich niedergelassen sind. Asylwerberinnen sind leider von der Teilnahme ausgeschlossen.
Laufzeit des Projekts: 01.01.2021 – 31.12.2021

Fördergeber:

DeLe – Deutsch lernen leicht gemacht

Die Projektzielgruppe bilden sozioökonomisch benachteiligte, bildungsferne Migrant*innen, die sich in konservativen Milieus bewegen, häufig mit Kinderbetreuungspflichten. Das Hauptziel ist, diesen „schwer erreichbaren“ Zielpersonen einfache deutsche Sprachkenntnisse zu vermitteln, um ihre soziale Integration in die Gesellschaft zu fördern. Im Zuge des Projekts werden sehr niederschwellige Deutschkurse mit paralleler Kinderbetreuung angeboten, wobei die unterschiedlichen Tempos und Lerntypen berücksichtigt werden.

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Fördergeber:

P.I.: Prevent it! Extremismusprävention für marginalisierte Migrant*innen in der Steiermark

Das Projekt verfolgt das Ziel Radikalisierung und Extremismus von Menschen, die als „schwer erreichbar“ gelten und für bestehende Angebote nicht ansprechbar sind, entgegenzuwirken und die gesellschaftliche Inklusion dieser Menschen zu fördern. Diese radikalisierungsgefährdeten Zielpersonen werden in ihren Communitys aufgesucht, es wird Kontakt und Vertrauen zu ihnen aufgebaut und sie werden in bestehende Angebote integriert. Damit wird eine Lücke geschlossen. Zusätzlich wird verstärkte Netzwerkarbeit mit der steirischen Extremismuspräventionsstelle Steiermark „Next: No to extremism“ forciert.

Gemeinsam mit der Extremismuspräventionsstelle ist ein Projektkurzfilm entstanden:

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Fördergeber: