Förderung von Bildung, Kultur und Sprache

Mitreden. Mitgestalten.

Die Erfahrungen des Vereins IKEMBA haben gezeigt, dass Sprachbarrieren und Scham Hindernisse für Migrant_innen sind, wodurch sie von bildungs- oder gesundheitsfördernden Angeboten oft ausgeschlossen bleiben. Aus diesem Grund bietet der Verein IKEMBA zusätzlich zur Outreach-Arbeit spezielle Empowerment-Maßnahmen an, die diese Menschen unterstützen und befähigen sollen, in Zukunft eigenständig Sprach- und Bildungsangebote anzunehmen, um so am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können.

Ansprechpartner bei IKEMBA für die Förderung von Bildung, Kultur und Sprache:

Mag.ª Inga Pieber, MA
Tel.: +43 (0)316/228113

Irida Kulla
Tel.: +43 (0)650 / 54 266 53

DeLe – Deutsch lernen leicht gemacht

Durch das Projekt werden Menschen erreicht, die als „integrationsunwillig“ gelten, da sie kaum an der österreichischen Gesellschaft partizipieren und die deutsche Sprache trotz langfristigem Aufenthalt in Österreich noch nicht gelernt haben. In erster Linie handelt es sich um Personen, die aufgrund familiärer und sozialer Rahmenbedingungen bisher keine Möglichkeit hatten erfolgreich einen Deutschkurs zu besuchen, v.a. sozioökonomisch benachteiligte, bildungsferne Migrant_innen, die sich in sehr traditionellen Milieus bewegen, oft mit Kinderbetreuungspflichten, bilden die Zielgruppe. Im Zuge des Projekts werden sehr niederschwellige Deutschkurse mit paralleler Kinderbetreuung angeboten, wobei die unterschiedlichen Tempos und Lerntypen berücksichtigt werden.

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Fördergeber:

KulturGut

Das Kunst- und Kulturvermittlungsprojekt „KulturGut“ richtet sich vor allem an sozial benachteiligte Migrant*innen, die am Rande der Gesellschaft leben und aufgrund unterschiedlichster Barrieren das vielseitige kulturelle Angebot des Landes Steiermark noch nicht oder kaum nutzen. Durch das Projekt bekommen diese Zielpersonen Unterstützung, um Zugang zu kulturellen Einrichtungen und Veranstaltungen zu finden, historische Hintergründe und gesellschaftliche Werte besser zu verstehen und somit vermehrt am öffentlichen Leben zu partizipieren. Dies geschieht durch Exkursionen, die die Teilnehmer*innen an verschiedenste Orte bringen, wo Kunst und Kultur stattfindet und zielgruppengerecht vermittelt wird, sowie Workshops, in denen die Zielpersonen sich praktisch mit Kultur auseinandersetzen können.

Fördergeber:

P.I.: Prevent it! Extremismusprävention für marginalisierte Migrant*innen in der Steiermark

Wir starten ein neues Projekt: Mit 1.6.2019 startet IKEMBA mit dem Projekt „P.I.: Prevent it! Extremismusprävention für marginalisierte Migrant*innen in der Steiermark“. Das Projekt verfolgt das Ziel Radikalisierung und Extremismus von Menschen, die als „schwer erreichbar“ gelten und für bestehende Angebote nicht ansprechbar sind oder ihnen fernbleiben, entgegenzuwirken und die gesellschaftliche Inklusion dieser Menschen zu fördern. Diese radikalisierungsgefährdeten Zielpersonen werden in ihren Communitys aufgesucht, es wird Kontakt und Vertrauen zu ihnen aufgebaut und sie werden in bestehende Angebote integriert. Damit wird eine Lücke geschlossen. Zusätzlich wird verstärkte Netzwerkarbeit mit der steirischen Extremismuspräventionsstelle Steiermark „Next: No to extremism“ forciert.

Fördergeber: