Förderung sozialer Integration

Wir geben Ihnen eine Stimme.

Viele Menschen mit Migrationshintergrund stehen in ihrer neuen Heimat vor großen Herausforderungen. Negative Erfahrungen wie Rassismus und Diskriminierung wirken als Zugangsbarriere, schüren das Misstrauen und verstärken die Tendenz, sich zurückzuziehen. Der Verein IKEMBA macht diese Zugangsbarrieren für Menschen mit Migrationserfahrung, die sozial benachteiligt sind, sichtbar und begegnet diesen mit folgenden Projekten:

Ansprechpartner bei IKEMBA für Förderung sozialer Integration:

Mag. Dr. Livinus Nwoha
Tel.: +43 (0)316/228113

Basistätigkeit: SIMEO Steiermark – Soziale Integration von Migrant_innen durch Empowerment und Outreach in der Steiermark

Das Projekt SIMEO fördert die Selbsterhaltungsfähigkeit jener Menschen mit Migrationserfahrung, die sich bislang schwer in der österreichischen Gesellschaft zurechtfinden. Mithilfe von niederschwelligen Angeboten und ressourcenorientierter Methoden wie Outreach-Arbeit, Empowerment-Beratung, Vermittlung und Kulturdolmetsch fördern wir das Alltags- und Orientierungswissen dieser Menschen. Zusammen mit bestehenden Institutionen arbeiten wir in Netzwerken an Themen der Integration und des Diversitätsmanagements. Mit SIMEO unterstützen wir das Arbeitsprogramm Integration der Steirischen Landesregierung und fördern so das friedliche Miteinander in unserer Gesellschaft.

Fördergeber:

Outreach-Arbeit Graz

Laut Jahresbericht 2017 der Abteilung für Bildung und Integration, Geschäftsbereich Integration, leben in der Stadt Graz Menschen aus 163 verschiedenen Nationen. Diese Vielfalt ist eine Bereicherung für die Stadt der Menschenrechte. Diese Menschen bringen unterschiedliche Voraussetzungen mit und müssen mit den Herausforderungen der Migration und der gesellschaftlichen Integration kämpfen, wie migrationsbedingte Erfahrungen und strukturelle Barrieren bei einigen gesellschaftlichen Institutionen. Diese Umstände können zu Frustration und Rückzugstendenzen führen. Um diese Menschen aus ihrer Isolation zu holen und die Zugangsbarrieren zu überwinden, wurde von IKEMBA die Outreach-Arbeit konzipiert, eine niederschwellige, ressourcenorientierte, community-basierte Form der aufsuchenden Arbeit im interkulturellen Kontext. IKEMBA kombiniert hierfür vier Modelle: Detached, peripatetic, domicillary und satellite („one stop shop“) model. Dabei ist die Zusammenarbeit mit Community-Leader_innen (Schlüsselpersonen in den Communitys) essentiell.

Fördergeber:

Laufender Betrieb

Der Verein IKEMBA richtet sich mit seinem niederschwelligen Zugang insbesondere an „schwer erreichbare“ Menschen mit Migrationshintergrund, die sich in schwierigen persönlichen oder sozioökonomischen Lagen befinden. IKEMBA ist ein Ansprechpartner für alle Belange und fungiert als Schnittstelle zwischen den Klient_innen und Institutionen des Sozial-, Bildungs- und Gesundheitswesens. Das Vereinsbüro befindet sich in zentraler Lage und in den barrierefreien Räumlichkeiten finden diverse Aktivitäten wie z. B. ehrenamtliche Deutschkurse statt.

Fördergeber:

Arbeitsmarkintegrative Maßnahmen

IKEMBA unterstützt mit diesem Projekt Personen, die mit mehrfachen Herausforderungen am Arbeitsmarkt zu kämpfen haben, darunter auch anerkannte Flüchtlinge, gering Qualifizierte und neu zugewanderte EU-Bürger_innen. Viele Migrant_innen, die sich bereits dauerhaft in Österreich aufhalten und hier arbeiten, mit niedrigen Qualifikationen oder schlechten Deutschkenntnissen, verlieren immer öfter ihre Jobs an besser qualifizierte neu Zugewanderte und fürchten um ihre Existenz. Hier bietet IKEMBA individuelle Beratung und Unterstützung bei der Arbeitssuche, der Arbeitsaufnahme und beim Arbeitserhalt und vermittelt die Klient_innen an spezialisierte Einrichtungen weiter. Eine Manifestation von Arbeitslosigkeit ist ein hoher Risikofaktor für das Entstehen von sogenannten „Multiproblemlagen“ (z. B. unsichere Wohnsituation, psychische Probleme, Schulden etc.). Den Betroffenen gelingt es zunehmend schwerer, wieder selbständig für ihren Unterhalt zu sorgen. Diesen Entwicklungen wirken wir durch arbeitsmarktintegrative Maßnahmen entgegen.

Fördergeber: