Entwicklungszusammenarbeit

Wir schaffen Perspektiven.

Aufgrund der starken Zuwanderung nach Europa, die auch in der Vereinsarbeit spürbar ist, kam es in der österreichischen Migrationspolitik zu einer neuen Ausrichtung hin zur Entwicklungszusammenarbeit mit den Herkunftsländern der Migrant*innen. So sollen durch neue Kooperationen mit vor Ort ansässigen Institutionen und Vereinen Kapazitäten aufgebaut, neue Perspektiven geschaffen und die Lebensbedingungen der Menschen verbessert werden, um die Abwanderung aus diesen Ländern langfristig einzudämmen. Da auch Nigeria zu den Drittstaaten zählt, in denen nach wie vor ein großer Exodus stattfindet, hat IKEMBA im Jahr 2018 eine regionale Entwicklungsinitiative im Südosten des Landes gestartet. So leistet der Verein seinen Beitrag zum Dreijahresprogramm der österreichischen Entwicklungspolitik 2019-2021 „Gemeinsam. Für unsere Welt.“

Ansprechpartner bei IKEMBA für Entwicklungs- zusammenarbeit:

Mag. Dr. Livinus Nwoha
Tel.: +43 (0)316/228113

Projekt „HyZA – Hygiene ist Zukunft für Alaocha“ (Nigeria)

Das Projekt zielt darauf ab, den sicheren Zugang zu Schultoiletten und Handwaschbecken für 450 Schüler*innen und 20 Lehrpersonen des Gymnasiums „Umuezeala Ogwara“ zu gewährleisten. Damit wird die persönliche Hygiene und eine saubere Umwelt am Schulgelände sichergestellt und Gesundheitsrisiken, die durch offene Defäkation entstehen, entgegengewirkt. Die Schüler*innen sind die Zukunft von Alaocha (Nigeria), da sie die Entwicklung ihrer Heimatgemeinde weitertragen. Durch regelmäßige Schulungen zu Hygiene- und Gesundheitsthemen und umfassende Aufklärungskampagnen zu den Gefahren illegaler Migration in dieser und in vier weiteren Bezirksschulen werden sie zu Multiplikator*innen in ihren Familien und Dörfern.

Laufzeit: 01.03.2021 – 28.02.2022

Fördergeber:

Projekt „GeZA – Gesundheit ist Zukunft für Alaocha“ (Nigeria)

Dieses Projekt ist eine Fortsetzung des Projektes „Wasser ist Zukunft für Alaocha – WaZA“ und damit Phase 2 in einer größer angelegten regionalen Entwicklungsinitiative im Südosten Nigerias. Ziel des Projektes ist es, den sicheren Zugang zum erfolgreich errichteten Wassersystem (im Projekt WaZA) durch zusätzliche bauliche Maßnahmen zu gewährleisten und den Gesundheitszustand von rd. 10.000 Personen in der Gemeinde Alaocha nachhaltig zu verbessern. Der inhaltliche Fokus liegt auf der korrekten Nutzung des sauberen Trinkwassers und kontinuierlichen Hygieneschulungen in den Haushalten durch regelmäßige Outreach-Arbeit und groß angelegte Reinigungskampagnen im Dorf. Darüber hinaus wird verstärkt Bewusstseinsbildung innerhalb der Bevölkerung zum Thema „Menschenhandel und illegale Migration nach Europa“ geleistet. Durch den weiteren Aufbau von fachlicher Expertise mittels Schulungen und laufender Aktivitäten, vor allem unter jungen Menschen, und der damit verbundenen Stärkung des Teams der Outreach-Arbeiter*innen, findet in den Bereichen Betrieb und Instandhaltung des solarbetriebenen Wassersystems, Hygiene und Gesundheit, sowie Umweltschutz und Migration ein Kapazitätsaufbau statt, der auch in Zukunft genutzt werden kann. Denn mit Hilfe dieser angewandten Methoden werden die Menschen dazu ermächtigt, auch weiterhin aktiv an den Entwicklungsmaßnahmen in ihrer Heimatgemeinde teilzuhaben und diese langfristig selbst zu tragen.
Laufzeit des Projekts: 01.08.2019 – 31.10.2020 (COVID-19 bedingter Umsetzungsstopp; Projekt-Verlängerung bis 31.12.2020)

Fördergeber:

Projekt „WaZA – Wasser ist Zukunft für Alaocha“ (Nigeria)

Ziel des Projektes „WaZA – Wasser ist Zukunft für Alaocha“ ist es, den Menschen im Südosten Nigerias mithilfe eines solarbetriebenen Wassersystems den Zugang zu sauberem Trinkwasser zu ermöglichen. Darüber hinaus sollen mithilfe von laufenden Schulungen und Outreach-Aktivitäten der allgemeine Gesundheitszustand, die Hygienestandards sowie der Umweltschutz und damit die Lebensbedingungen vor Ort für rund 10.000 Menschen verbessert werden. Durch umfassende Aufklärungskampagnen und verstärkte Partizipation und Selbstbefähigung der Dorfbevölkerung können wir die Menschen über illegale Migration und Menschenhandel informieren, das Bild von Europa entmystifizieren und somit eine neue Perspektive im eigenen Land schaffen. Das Projekt leistet einen Beitrag zur Erreichung der nachhaltigen Entwicklungsziele SDG 3 und SDG 6 der Vereinten Nationen.
Laufzeit des Projekts: 01.08.2018 – 31.07.2019

Mehr Infos unter:
https://graz-styria.lions.at/veranstaltungen.html?lb_template%5Buser%5D=1

Presse

Fördergeber: