Referenzen

Im Jahr 2010 wurde das Projekt IkOJA! mit dem Integrationspreis honoriert.

Auszug aus dem Vorwort für die Tagungsdokumentation, im Mai 2012, anlässlich des 5-jährigen Bestehens vom Verein IKEMBA

Eine Steiermark, in der alle hier lebenden Menschen Heimat finden können und sich ohne Diskriminierung und Ausgrenzung zu einer vielfältigen Gesellschaft zugehörig fühlen können – das ist die Vision unseres steirischen Wegs in der Integrationspolitik. Die Basis dafür bildet die „Charta des Zusammenlebens“, zu der sich Landesregierung und Landtag Steiermark bekannt haben. Dabei erfordert erfolgreiche Integrationspolitik aus meiner Sicht die Auseinandersetzung mit der gesamten Vielfalt, die unsere Gesellschaft ausmacht.

Das Fest zum 5. Geburtstag des Vereins IKEMBA hat diese reale Vielfalt in unserer Gesellschaft besonders eindrucksvoll vor Augen geführt. Zudem brachten die interessanten Vorträge und Diskussionen mit echten Vor-Denkern wie Erol Yildiz und August Gächter wichtige Impulse für die Integrationsdebatte, die wir in den kommenden Jahren umso intensiver führen werden.

Ich danke den Verantwortlichen von IKEMBA für fünf Jahre Engagement für Menschen am Rande der Gesellschaft, für den konsequenten Kampf gegen Diskriminierung und Rassismus sowie für die wertvolle Arbeit „vor Ort“, dort, wo Menschen leben, arbeiten, die Freizeit verbringen und sich bilden und weiterbilden – eben zusammenleben! Damit leistet IKEMBA einen wichtigen Beitrag für unser gemeinsames steirisches Ziel, langfristig den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft zu stärken und damit ein entspanntes Zusammenleben zu unterstützen.

 

Herzlichst, Ihre
Bettina Vollath
Landesrätin für Finanzen und Integration

 

 

BEITRAG VON LANDESRÄTIN DR.IN BETTINA VOLLATH

„Wir werden dieses Ziel, diese Vision der Charta des Zusammenlebens in Vielfalt, die ja der steirischen Integrationspolitik den Rahmen gibt, nur dann erreichen, wenn es gelingt, diesen Weg mit möglichst vielen Partner und Partnerinnen zu gehen. IKEMBA ist für mich deswegen ein wichtiger Mosaikstein, denn es geht in einem hohen Maß darum, Brücken zu schlagen, das Wissen, das zum Beispiel IKEMBA in der Vergangenheit aufgebaut hat, auch mit in die herrschenden Systeme zu transferieren.“

BEITRAG DES LH-STV. SIEGFRIED SCHRITTWIESER

„Es ist so: Wenn ein Land das nicht schafft, die Integration von Menschen, die von auswärts zu uns kommen, dann kann es zu sozialen Problemen kommen. Indem wir das alle nicht wollen, brauchen wir Partner, die diese Arbeit vorantreiben, die sie verstehen, die die Menschen aufnehmen, begleiten, wenn sie Probleme haben, und dazu ist IKEMBA ein Partner für uns, der unverzichtbar ist, weil wir damit auch sicherstellen können, dass die Integration im weitesten Maße gelingt, immer geht das nicht, aber wir wollen auch als Land Steiermark das weiterfördern.“

BEITRAG DER GESCHÄFTSFÜHRERIN DES VEREINS ZEBRA, MAG.A ALEXANDRA KÖCK

„Das ist die große Bereicherung von IKEMBA, dass die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von IKEMBA so ein großes, so ein vielfältiges Angebot aufgebaut haben, und zwar ist das Besondere daran das Niederschwellige, der niederschwellige Zugang, die nachgehende oder aufsuchende Arbeit, und zwar ganz speziell mit Jugendlichen und Familien.

Das ist der wesentliche Punkt, dass die Menschen abgeholt werden, dort, wo sie sind, und dann bei IKEMBA betreut werden oder dem entsprechend weiterverwiesen werden.“

BEITRAG DES GESCHÄFTSFÜHRERS DES VEREINS ISOP, MAG. ROBERT REITHOFER

„Wir von ISOP sind ja wie IKEMBA in der sozialen und interkulturellen Arbeit tätig, und da geht’s eben um Beziehungsarbeit letztendlich, und zunächst ist da ein persönlicher Punkt für mich auch ganz wichtig: das Kennenlernen von Livinus vor vielen Jahren, den ich einfach sehr schätzen gelernt habe, sowohl persönlich als auch von seinem Engagement her, und er steht ja ganz maßgeblich dafür, dass IKEMBA aufgebaut worden ist und jetzt inzwischen einen ganz wichtigen Bestandteil in der Grazer NGO-Welt darstellt.“