Angebot zur Gesundheitsförderung

Menschen mit Migrationshintergrund aus sozial schwachen Gruppen gelten als „hard-to-reach“ Gruppen, was die Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention anbelangt. Kommt es zu Interaktionen zwischen ihnen und professionellen AkteurInnen des Gesundheitswesens, gelingen diese häufig nicht. Nicht nur sprachliche Schwierigkeiten und unterschiedliche, oft kulturell geprägte Zugänge zu den Themen Gesundheit, Krankheit und Behandlung erschweren die Inanspruchnahme, sondern auch häufig systembedingte Zugangsbarrieren wie z.B. strukturelle Diskriminierung, Vorurteile oder mangelnde Interkulturelle Kompetenz.

Um diesen Herausforderungen zu begegnen und damit verbundenen Barrieren entgegenzuwirken, entwickeln und setzen wir innovative, praxisorientierte und gesundheitsfördernde Projekte um.

Projekt "KOMM!unity.sportiv"

Ein Projekt zur Förderung von Gesundheit und sozialer Integration von (älteren) MigrantInnen durch Outreach, Empowerment und Bewegung

…in Kooperation mit ATG Graz, ATUS Graz, DSG Graz, SeniorInnenreferat Graz & Sportunion Steiermark

Im Zentrum stehen die Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention bei MigrantInnen durch die Förderung von Bewegung im Alltag und sportlicher Betätigung, sowie die soziale Integration durch die Förderung der Teilhabe an bestehenden Angeboten von Sportvereinen und der Selbstorganisation von Bewegungsgruppen im direkten Lebensumfeld der Menschen. So sollen auch MigrantInnen bis ins hohe Alter ihre Selbstständigkeit bewahren und in soziale Netzwerke integriert sein.

„Sport fördert den interkulturellen Dialog, die Teilnahme an sozialen Aktivitäten und den friedliche Umgang miteinander.“ (ÖIF, 2014)

Ansprechpersonen:
Mag.a Barbara Pawlata (Projektkoordination)
Mag. Livinus Nwoha (Projektleiter)

Gefördert von: FGÖ, Sportministerium, Land Steiermark FA8B, FA11A, Stadt Graz Sportamt, Stadt Graz Gesundheitsamt

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Projekt HEL4everyone


Ein Projekt zur Förderung der Gesundheitskompetenz von "hard-to-reach-Gruppen" und der interkulturellen Öffnung im Gesundheitswesen

Das Projekt wird gemeinsam mit Community-LeaderInnen und in Kooperation mit SMZ Liebenau Graz, Verein für Männer- und Geschlechterthemen Steiermark, VIVID, Rotes Kreuz, Frauengesundheitszentrum und Styria Vitalis durchgeführt. Es verfolgt das Ziel, die Gesundheitskompetenz schwer erreichbarer Menschen zu fördern und zu gelingenden interkulturellen Interaktionen im Gesundheitswesen beizutragen.

Wir freuen uns, dass das Projekt auch im Jahr 2017 zumindest in einem kleinen Rahmen weitergeführt werden kann. Aufgrund der dadurch beschränkten Mittel liegt der Fokus auf "Begleitungen" und "Kulturdolmetsch" im Gesundheitsbereich.


Ansprechperson: Mag.a Barbara Pawlata; Handy: +43 (0)650 / 22 45 839

Fördergeber: BMEIA, Abt. 8 Wissenschaft und Gesundheit des Landes Stmk, Gesundheitsamt der Stadt Graz

Mitgliedschaft beim "ÖPGK - der österreichischen plattform gesundheitskompetenz"

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Dokumentation der ersten beiden Projektjahre (2013-2014):

Wir danken allen unseren KooperationspartnerInnen, allen Teilnehmenden aus den Communitys und den Fördergebern für das Vertrauen und die Unterstützung.

Nicht ohne Stolz präsentieren wir hier kurz die Ergebnisse aus den ersten beiden Jahren des Projekts:

     - 2925 Menschen, die bisher als "schwer erreichbar" galten, konnten mit Gesundheitsinformationen versorgt werden
     - 93 Frauen und 47 Männer haben an Berufsinfo-Veranstaltungen für Gesundheits- und Pflegeberufe teilgenommen
     - u.v.m.

Hier finden Sie den Evaluationsbericht dieses Projekts!


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