Maßnahmen

Konkrete erste Schritte die sich aus der Outreach-Arbeit entwickelt haben:

1. Schnittstellen-Arbeit: Abklärung, Beratung, Begleitung, Vermittlung und Bildung von Netzwerken

Trotz des gut ausgebauten Systems an Beratungs- und Bildungs- und Sozialeinrichtungen in der Steiermark, gibt es viele Menschen, die nicht daran teilhaben können. Kaum Partizipationsmöglichkeiten haben in erster Linie Menschen mit wenig sozioökonomischen Ressourcen und geringer formaler Bildung - darunter auch Personen mit Migrationsgeschichte.

Zu unserer Basisarbeit gehören die Selbstbefähigung exkludierter Menschen und die Weitergabe von Interkultureller Kompetenz und Austausch von Interkulturellen Lernen bei der Mehrheitsgesellschaft. Durch die Interkulturelle Öffnung der Regeldienste sollen die Zielpersonen benötigte Angebote in Zukunft eigeninitiativ in Anspruch nehmen. Die „Charta des Zusammenlebens in Vielfalt in der Steiermark“ bietet dazu eine gute Grundlage.

2. Empowerment-Beratung

Neben der Outreach-Arbeit ist die zweite Säule von IKEMBA das Empowerment-Prinzip: Wir versuchen die Ressourcen, Stärken und Kompetenzen unserer KlientInnen zu aktivieren und ihr  Selbsthilfepotential sichtbar und nutzbar zu machen, um sie zu befähigen Angebote eigeninitiativ in Anspruch zu nehmen. Enorm wichtig bei unserer Arbeit ist es, dass jede/r von uns den KlientInnen auf Augenhöhe entgegentritt, ihnen Informationen und Fachwissen weitergibt, damit sie bessere Werkzeuge zur Lebensbewältigung haben.

Dazu gehört Aufklärungsarbeit durch persönliche Gespräche und Informationsweitergabe - niederschwellig und unbürokratisch. Die Beratung umfasst nicht nur gängige sozial-arbeiterische Hilfestellung wie Job- und Wohnungssuche, Abklärung von bürokratischen Formalitäten und Schwierigkeiten, etc., sondern auch umfassende Beratung zu sozialen –und interkulturellen Fragestellungen die oft mit Migrationserfahrungen auftreten und dichte Vernetzung mit und Begleitungen von Personen zu Behörden, Ämtern usw. um Zugangsbarrieren zu verringern.

3. Bildungsaktivitäten und Sensibilisierungsarbeit

IKEMBA baut bewusst auf Vernetzung und Wissenstransfer mit anderen AkteurInnen in der Interkulturellenarbeit: Um unsere Arbeit zu bereichern und um unsere KlientInnen möglichst gut versorgen zu können. Selbstverständlich initiieren und beteiligen wir uns an strukturverändernden Lernprozessen wie z.B. Antidiskriminierung, Interkulturelle Öffnung und Diversity-Management.

Gespräche mit den politischen EntscheidungsträgerInnen und Berichterstattung an selbige über Erfahrungen aus der Praxis sind uns wichtig und gehören zu unserem Arbeitsalltag.

 

Kontaktieren Sie uns bitte persönlich falls Sie Interesse an Zusammenarbeit haben oder unser Angebot nutzen wollen.