Angebot zur Förderung sozialer Integration


UNSER ZIEL:
Soziale Integration von MigrantInnen durch Outreach-Arbeit und Empowerment, niederschwellige Beratung, Begleitung, Vermittlung und Kulturdolmetsch, sowie durch Bildung von Netzwerken, um Synergien von sozialen Institutionen nutzbar zu machen. Durch präventive Maßnahmen sollen soziale Konflikte verringert und Menschen aus ihrer sozialen Isolation herausgeholt werden, um somit das friedliche Zusammen- und Miteinanderleben zu fördern. Die Outreach-Arbeit ist beim Verein IKEMBA die Hauptmethode, um diese Ziele zu erreichen.


BASISARBEIT "SIMEO"

Frauen und Mädchen, Männer und Burschen mit Migrationshintergrund haben wenig Zugang zu Beratung, Bildung und psychosozialer Versorgung, auch ÖsterreicherInnen mit wenig formaler Bildung oder wenig sozioökonomischen Ressourcen nehmen die etablierten aber „Mittelschicht“-orientierten Angebote kaum an.
Ziel der Basistätigkeit von IKEMBA ist es, einen niederschwelligen Zugang zu Information und Beratung über soziale und gesundheitsbezogene und psychosoziale Versorgung zu ermöglichen. Als Methode dient die OUTREACH-ARBEIT als aufsuchende und nachgehende Sozialarbeit im direkten Lebensumfeld der Menschen und im interkulturellen Kontext. Die im IKEMBA-Büro stattfindenden Abklärungen zu sozialen Fragestellungen und passgenauen Weitervermittlungen ergänzen die Outreach-Arbeit. Dabei steht das EMPOWERMENT von Personen, also die Stärkung des Selbstwerts und die Aktivierung des Selbsthilfepotentials bzw. der Handlungskompetenzen, im Vordergrund.

Langfristiges Ziel ist die Anbindung an die Regelversorgung, d. h. die Zielgruppen erhalten Informationen und Wissen darüber, wohin sie sich je nach Problemstellung wenden können, welche Möglichkeiten der Selbsthilfe, der Beratung und Unterstützung sie haben. Sie werden befähigt, benötigte Angebote in Zukunft eigeninitiativ in Anspruch zu nehmen.

Ansprechperson:

Mag. Livinus Nwoha


Gefördert von:

                                            


ARBEITSMARKINTEGRATIVE MAßNAHMEN

Da die Anzahl der Personen mit finanziellen Problemen, sowie jene der Arbeitssuchenden im Laufe der vergangenen Jahre stetig angestiegen ist, wurde 2015 mit Unterstützung vom AMS-Steiermark und dem Sozialamt der Stadt Graz eine eigene arbeitsmarkintegrative Beratungsstelle für den Bereich Arbeit und Migration eingerichtet. Die Hauptaufgaben umfassen die Unterstützung bei der Erstellung von Lebensläufen und Bewerbungsschreiben, individuelle Beratungen bezüglich Aus- und Weiterbildungschancen sowie Aufklärungen in Bezug auf die individuelle Situation bei arbeitsrechtlichen Belangen (EU-BürgerInnen und Anmeldebescheinigung, AsylwerberInnen, Rechtliches bei Selbstständigkeit, Voraussetzungen für Arbeitslose, Pflichtversicherung usw.).

Ansprechperson:

Mag. Livinus Nwoha


Gefördert von: